Kinder lieben es, im Sand zu spielen. Es fördert ihre Kreativität, regt die Phantasie und hilft motorische Fähigkeiten auszubilden und weiterzuentwickeln. Damit Kinder recht lange viel Spaß in ihrem Sandkasten haben, sollten Eltern beim Kauf des Spielsands folgende Tipps beachten:
Tipp 1
Sand ist nicht gleich Sand – Spielsand für Innen
- Innen oder outdoor? Dies ist die erste entscheidende Frage, die sich Eltern beim Kauf von Spielsand stellen sollten. Spielsand, der ausschließlich für den Innenbereich verwendet werden soll, verfügt über einige zusätzliche spezifische Eigenschaften. Indoor-Spielsand haftet aufgrund seiner speziellen Zusammensetzung nicht an Kleidungen, Teppichböden und den Händen, ist aber trotzdem zum Basteln, Kneten und Sandkuchen backen bestens geeignet.
Tipp 2
Spielsand ist kein Bausand
- Den Sand für den Outdoor-Sandkasten sollte man keineswegs mit herkömmlichem Sand für den Hausbau verwechseln. Dieser ist viel zu grobkörnig und hinterlässt an Händen und Kleidung hässliche Verfärbungen.
Tipp 3
Feinkörnig und modellierfähig
- Der richtige Spielsand für den Sandkasten weist eine Körnung von höchstens zwei Millimeter auf und ist aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften gut formbar. Handelsüblicher Spielsand verfügt über die Fähigkeit, Feuchtigkeit in genau dem Maße zu speichern, wie sie für das Spielen im Sand benötigt wird.
Tipp 4
Verletzungen verhindern
- Warum der richtige Spielsand so wichtig ist, merken Eltern meist erst dann, wenn ihre Kinder sehr lang im Sandkasten gespielt haben und am Abend überall Scheuerstellen aufweisen. Ist der Sand im Sandkasten zu grobkörnig kann es zu unschönen Verletzungen vor allen an den Knien kommen. Die groben Körner schneiden sich in die Haut ein. Diese Gefahr wird mit dem passenden Spielsand vermieden oder zumindest reduziert.
Tipp 5
Schutz vor Wetter und Schmutz
- Damit der Spielsand lange schön bleibt, aber auch nicht vom Wind aus dem Sandkasten geweht wird, ist es ratsam, beim Kauf von Spielsand auch an eine Abdeckplane/Sandkastenabdeckung zu denken, wenn diese nicht schon mit dem Sandkasten gekauft wurde. So schützt man Sand nicht nur vor Staunässe und anderen Wettereinflüssen, sondern auch vor herumfliegendem Laub und Verunreinigungen durch Tiere.
Tipp 6
Schutz vor Krankheiten
- Kinder spielen und modellieren oftmals nicht nur mit Spielsand, sondern stecken, besonders wenn sie klein sind, gern den Sand auch einmal in den Mund. Einige Spielsandhersteller haben darauf bereits reagiert. Sie bieten antibakteriellen Spielsand an. Dies bedeutet, dass der Sand so beschaffen ist, dass nicht jeder Krankheitserreger oder Pilzbefall sich im Sandkasten festsetzen kann.
Tipp 7
Umweltgifte vermeiden
- Neben Schädlingen und Bakterien machen auch Umweltgifte unsere Kinder krank. Achten Sie deshalb beim Kauf vom Spielsand darauf, dass dieser aus natürlichen Materialien besteht und frei von chemischen Zusätzen und Umweltgiften oder Bleichmitteln ist.
Tipp 8
Die richtige Menge beachten
- Damit Ihren Kindern der neue Sandkasten auch viel Freude bereitet, sollten Sie auf die Füllmenge achten. Ist die Sandschicht zu flach, haben Kinder nicht nur wenig Freude am buddeln, sondern der Spielsand trocknet auch schnell zu sehr aus und lässt sich dann nicht mehr so gut verarbeiten.
Tipp 9
Sauberkeit ist wichtig
- Tauschen Sie Spielsand, der verunreinigt aus, oder reinigen Sie ihn regelmäßig. Befreien Sie den Sandkasten vor allem von Laub und Pflanzenteilen, die sonst entweder Wurzeln bilden können oder im Sandkasten verrotten. Weiterlesen ->Hygiene im Sandkasten
Tipp 10
Das richtige Sandspielzeug
- Lassen Sie Ihre Kinder nicht normalem Haushaltsgeschirr oder Gartengeräten im Sand spielen. Für das Spielen im Sand eignen sich Sandförmchen, Eimerchen und Schaufeln aus Kunststoff.
