Schon seit vielen Generationen zählt der Sandkasten zu den beliebtesten Spielgeräten im Garten. Während der Nachwuchs nach Herzenslust im Sand buddelt, Burgen baut und sich im Matsch vergnügt, entstehen entzückende Schnappschüsse. Mit einem modernen Smartphone sind Eltern jederzeit gerüstet, ihren Nachwuchs in lustigen Posen zu fotografieren. Immerhin hat man das clevere Gerät immer dabei und kann spontan regieren. Wichtig ist der passende Schutz für jedes mobile Modell. Gerade auf Spielplätzen ist das Risiko groß, dass es zu Boden fällt und das Display zerkratzt wird. Auch neuere Produkte, wie zum Beispiel iPad 10.2 (2020) Hüllen schützen Tablets und sorgen dafür, dass die Freude am Elektrogerät noch lange währt. Ein Smartphone ist auch ein idealer Helfer beim Aufbau des Sandkastens: In zahlreichen Do-it-yourself Tutorials sind praktische Anleitungen zu finden.

sandkasten mit spielzeug

Ein Plädoyer für den Sandkasten

Eltern und Pädagogen sind sich einig: Der regelmäßige Besuch im Sandkasten wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Jüngsten aus. Die Betreuungspersonen haben auf dem Spielplatz die Möglichkeit zum Entspannen, weil der Nachwuchs meistens voll im Spiel vertieft ist. Sie haben endlich einmal Gelegenheit, auf einer Bank oder der Terrasse im Garten zu relaxen. Die Zeit vergeht wie im Flug und die Jüngsten schulen während des Spiels gleich mehrere Fertigkeiten:

  • Wenn Kinder nicht alleine, sondern zu zweit oder in einer Gruppe miteinander im Sandkasten spielen, ergeben sich fast automatisch Rollenspiele. Man arbeitet zum Teil an gemeinsamen Zielen, wie zum Beispiel eine Burg zu bauen. Dabei geht es unter anderem auch um die Rücksichtnahme auf andere. Noch dazu lernt der Nachwuchs im Sandkasten zu teilen: Das Spielzeug wird in den meisten Fällen von allen gemeinsam verwendet
  • Beim Spielen im Sandkasten ergeben sich meist vielfältige Bewegungsreize: Kinder laufen auf dem Spielplatz oder im Garten umher, um Baumaterial wie Steine oder Zweige zu sammeln. Bewegung ist für Kinder unerlässlich: Dabei lernen sie den Körper kennen und stärken darüber hinaus Muskeln, Sehnen und sogar innere Organe
  • Aufgrund der speziellen Konsistenz fördert das Spielen im Sandkasten außerdem die Motorik: Sich auf dem wackeligen Untergrund vorwärts zu bewegen ist gerade für Kleinkinder eine richtige Herausforderung. Auch der Umgang mit Schaufel und Rechen fördert die Entwicklung des Nachwuchses
  • Burgen, Häuser und andere Objekte aus Sand zu bauen fördert noch dazu das räumliche Sehen
  • Nicht zuletzt beweisen Kinder im Sandkasten ihre Kreativität

Sandkasten aus Holz oder Plastik?

Traditionelle Sandkästen auf Spielplätzen bestehen meistens aus Holz. Auch für den eigenen Garten entscheiden sich viele Eltern für ein Modell aus dem Naturmaterial. Bei Holz handelt es sich um ein umweltfreundliches Material, eine nachwachsende Ressource. Er fügt sich in der Regel natürlich in den Garten ein. Ein wichtiger Aspekt ist außerdem, dass Holz ungiftig ist: Gerade Kleinkinder neigen dazu alles in den Mund zu nehmen. Wichtig ist für Eltern beim Kauf darauf zu achten, dass das Material nur mit speichelechten Farben gestrichen wurde. Darüber hinaus ist ein Sandkasten aus Holz stabil und langlebig. Allerdings benötigen die Modelle einige Pflege, ansonsten besteht die Gefahr, dass Splitter entstehen. Zu bedenken ist auch, dass Holz empfindlich auf Nässe reagiert. Den Sandkasten einfach auf den Rasen im Garten zu stellen ist keine gute Idee. Länger haltbar sind Modelle, die auf einem Kiesbett errichtet werden. Die regelmäßige Erneuerung des Anstrichs ist bei Sandkästen aus Holz unerlässlich: Er schützt jedes Modell vor Witterungseinflüssen wie der Sonne, Regen oder Schnee. Ungefähr alle zwei bis drei Jahre ist ein neuer Anstrich fällig.

Günstiger als Sandkästen aus Holz sind Modelle aus Plastik zu haben. Es gibt sie in verschiedenen Formen, mit oder ohne Abdeckung. Sandkästen aus Plastik sind meistens in einem Guss gefertigt, was das Aufstellen zum Kinderspiel macht. Da es sich um ein besonders leichtes Material handelt, kann das Spieleldorado leicht an einen anderen Ort transportiert werden. Die Reinigung gestaltet sich denkbar einfach, da man Plastik einfach abwischen kann.

Den besten Ort für den Sandkasten finden

Die Idee einen Sandkasten zu bauen oder ein fertiges Modell aufzustellen ist geboren, nun geht es an die Umsetzung. Der erste Schritt ist, den passenden Ort im Garten ausfindig zu machen. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Gerade Eltern mit kleinen Kindern wählen gerne einen Platz, wo sie den Nachwuchs von der Terrasse aus gut im Blick haben. Obwohl Bäume natürliche Schattenspender darstellen stellt man Sandkästen besser nicht darunter auf. Bäume und Sträucher ziehen nämlich Käfer und Insekten an, die das Spielvergnügen trüben. Darüber hinaus verschmutzen herabfallende Blätter die Spieloase im Garten

Auch die Gartenpflege spielt beim Standort eine entscheidende Rolle: Wichtig ist, dass der Sandkasten beim Rasenmähen nicht ständig im Weg ist. Der Abstand zu Mauern und Sträuchern sollte in jedem Fall so breit sein, dass der Rasenmäher problemlos daran vorbeigeführt werden kann. Sollte der Garten uneben sein, sind Senken nicht der richtige Ort, um den Sandkasten aufzustellen. Sonst steht er bei starkem Regen nämlich unter Umständen unter Wasser.

Tipps für den Sandkasten im eigenen Garten

Das könnte Sie auch interessieren: