Spielsand Körnung
Dir richtige Körnung für den Sandkastensand (Foto: © Bauer Alex – Fotolia.com)

Jedes Kind liebt es, wenn es im Sandkasten spielen kann und dort buddeln und spielen kann, gerade wie es Lust und Laune hat. Damit das Spiel wirklich vergnüglich wird, muss der Sand im Sandkasten von einer guten Qualität sein und die richtige Körnung aufweisen.

Spielen im Sandkasten fördert die Kreativität

Mit Körnung – oder Korngröße – wird die Größe der einzelnen Sandkörner beschrieben. Sand besitzt im Allgemeinen eine Korngröße zwischen 0,05 und 2 Millimeter. Sind die Steinchen größer, werden sie Kies genannt, sind sie kleiner heißen sie „Schluff“ und noch kleiner „Ton“.

Dieser Sand ist noch einmal in drei unterschiedliche Größen eingeteilt: Grobsand, Mittelsand und Feinsand.

Alle drei Sandarten unterscheiden sich in der Größe der Sandkörner, die in ihnen enthalten ist. Hat Ihr Kind nicht den richtigen Sand im Sandkasten, ist der Spaß am Spiel mit Sand und Schaufel schnell vorbei. Ist der Sand sehr fein und zudem noch trocken, lässt er sich nicht formen und stürzt sofort wieder in sich zusammen.

Ist der Sand zu grob, macht das Spiel ebenfalls nur wenig Vergnügen. Befindet sich beispielsweise grober Kies zwischen dem Spielsand, kann sich das Kind sogar beim Spiel im Sandkasten verletzen. Auch die Sauberkeit des Sandes spielt eine große Rolle. Zwar leiden Kinder, die viel mit Sand im Sandkasten spielen, weniger häufig an Allergien, doch stark verunreinigter Sand kann ein gefährlicher Krankheitsherd sein.

Spielsand ist im Idealfall eine Mischung aus allen drei Sandsorten: Ein großer Teil Mittelsand, ein mittlerer Teil Feinsand und ein kleiner Teil Grobsand sind dafür vermischt.

Auf die richtige Körnung kommt es an

  • Der ideale Sand (Feinsand) für den Sandkasten hat eine Körnung – so wird die Größe der Sandkörner bezeichnet, die zwischen 0,5 Millimetern und 1,5 Millimetern liegt. Damit sich Burgen und Tunnel besser bauen lassen, ist es vorteilhaft, wenn ein leichter Anteil an Lehm im Sand vorhanden ist.
  • Der mit Mittelsand bezeichnete Sand hat Körner in einer Größe von 0,2 bis 0,63 Millimeter. Er ist nicht zu grob, verursacht damit weder an Händen, noch an den Knien Abschürfungen. Er ist wunderbar für den Bau von Sandburgen geeignet und mit Förmchen gut bespielbar.

In vielen Baumärkten, aber auch bei Kiesunternehmen, gibt es speziellen Spielsand, der in der entsprechend für den Sandkasten geeigneten Körnung angeboten wird. Der Spielsand im Baumarkt wird normalerweise in Säcken verkauft. In der Regel sind in einem solchen Sack zehn Liter Spielsand, die sich auf diese Weise gut transportieren lassen.

Wie viel Spielsand letzten Endes benötigt wird, hängt von der Größe des Sandkastens ab, den er füllen soll. Kiesunternehmen oder Gartenbaubetriebe verkaufen den Spielsand auch lose. Dann wird der Sand in Eimern, Kübeln oder einem kleinen Anhänger mit dem Auto nach Hause transportiert.

Ist der Sandkasten etwas größer, liefert der Baustoffhändler den Spielsand auch gerne mit dem Lastkraftwagen an. Dieser Sand ist frei von Chemikalien, Algen, Tierkot und anderen Schadstoffen, die dem Kind schaden könnten. Denn wenn das Kind mit dem Sand spielt, steckt es trotzdem gerne die Hände in den Mund.
Körnung für den Sandkastensand: Das müssen Sie wissen!
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Körnung für den Sandkastensand: Das müssen Sie wissen!

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